Der Städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln

Seit 2009 verfügt die Stadt Köln mit dem Städtebaulichen Masterplan Innenstadt über ein Regiebuch für ihre zukünftige Entwicklung. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen werden seitdem sukzessive angegangen und umgesetzt.

Die Kölner Wirtschaft erkannte die große Notwendigkeit, die städtebauliche Entwicklung der Stadt aktiv zu fördern und zu begleiten. Der zu diesem Zweck gegründete Verein Unternehmer für die Region Köln e.V. beauftragte das Frankfurter Büro Albert Speer + Partner und finanzierte in Abstimmung mit der Verwaltung und der Politik den Masterplan für die linksrheinische Innenstadt und Köln-Deutz. Um einen hohen politischen und öffentlichen Konsens zu erreichen, wurde die Erarbeitung des Masterplans durch einen moderierten Diskussionsprozess auf verschiedenen Ebenen unterstützt.
Mit dem Städtebaulichen Masterplan Innenstadt Köln liegt ein Rahmenkonzept mit konkreten Empfehlungen zur kurzfristigen und mittelfristigen, wie auch zur perspektivischen Entwicklung des Plangebiets mit einem zeitlichen Horizont bis 2020 vor.
AS+P definierten sieben Interventionsräume, die in ihrem Zusammenwirken das Gerüst des Masterplans bilden. Neben den beiden Hauptverkehrsachsen in Nord-Süd und Ost-West-Richtung, dem Kerngebiet und dem rechtrheinischen Stadtteil Deutz, legten sie einen besonderer Fokus auf die drei großen Freiräume Rhein, Ringe und Innerer Grüngürtel, an denen auf unverwechselbare Weise die Geschichte der Stadt ablesbar ist. Konkrete Maßnahmen empfiehlt der Masterplan an zahlreichen Leitprojekten innerhalb der Interventionsräume wie zum Beispiel dem Domumfeld, dem Opernquartier oder dem Umfeld des Deutzer Bahnhofs.
Mit Beschluss vom 05.05.2009 nahm der Rat der Stadt Köln den städtebaulichen Masterplan Innenstadt als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Einwicklung der Innenstadt an. Im Weiteren wurde die Verwaltung beauftragt, den Masterplan, begleitet von einer sogenannten Lenkungsgruppe, schrittweise umzusetzen. Die projektbezogene Realisierung wird von der Geschäftsstelle Masterplan koordiniert.

Projekte

Nachrichten und Termine

Rechte Rheinseite / Information über den Interventionsraum Rechte Rheinseite

Termine für 2018 folgen in Kürze.

Entstehung

Der Zustand des öffentlichen Raums in der Innenstadt, speziell rund um den Dom und im Opernquartier bot aus standortpolitischen Gründen dringenden Handlungsbedarf. Trotz einigen herausragenden städtebaulichen Highlights waren eine insgesamt uneinheitliche Gestaltung des öffentlichen Raums, Verkehrsstaus und mangelnde Pflege Grund für ein Engagement. Aus dieser Situation heraus entstand aus der Mitte der Kölner Wirtschaft der Impuls für die Erstellung eines städtebaulichen Masterplans für die Innenstadt und Deutz. In der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK Köln) bildete eine Gruppe von interessierten Unternehmern, die die Stadtgestaltung und die Pflege des öffentlichen Raumes konstruktiv kritisch begleiten wollten, einen Arbeitskreis, an dessen Spitze Paul Bauwens-Adenauer, damals Vizepräsident der IHK Köln, stand.

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